Säuglingsgruppen

Säuglingsgruppen

Du suchst einen Babytreff – Eltern Kind Gruppe – Stillgruppe dann bist du bei uns richtig.

Für Mütter/Väter mit ihren Babys in den ersten 8 Lebensmonaten

Die Säuglingsgruppen finden wöchentlich statt, in überschaubarer Größe von 5 bis 8 Kindern. Unsere Gruppen könnt ihr an mehreren Orten besuchen:

  • Oberösterreich: Rohrbach, Linz, Aschach an der Donau
  • Niederösterreich: Herzogenburg, Droß

In unseren Säuglingsgruppen begleiten wir die Eltern von Beginn an bei all ihren Fragen und Themen rund um eine achtsame, respektvolle Beziehung mit dem Kind sowie auch dabei die eigenen Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen und zu erfüllen.

Die ersten Monate mit einem Baby sind geprägt von großer Freude aber auch voller großer Herausforderungen.

Wie läuft die Säuglingsgruppe ab?

Das Beisammensein mit anderen Eltern und der Austausch über die Themen im Alltag mit Babys gibt Kraft und Freude am Leben mit Kindern und hilft in schwierigen Phasen wieder klarer zu sehen.

In der Säuglingsgruppe steht eine ruhige, gemütliche Atmosphäre und ein einfach da sein dürfen mit allem was uns gerade beschäftigt im Vordergrund.

Vielleicht bist du noch gestresst von der aufregenden Autofahrt mit einem Neugeborenen, müde von den schlaflosen Nächten oder einfach glücklich und zufrieden, dass du jetzt eine Stunde Zeit hast in der du nichts tun musst außer da zu sein gemeinsam mit deinem Kind. Es darf so sein wie es ist.

Auch die Babys dürfen da sein wie sie sind mit allen ihren Emotionen.
Wir wissen vorher nicht wie der Säugling die Stunde verbringen wird.
Das Baby kann entspannt auf der Decke liegt und seine Hände erforschen oder die Geräusche und Bewegungen der anderen Kinder wahrnehmen. Es kann einmal die ganze Stunde schlafen oder es kann uns etwas von sich erzählen. Ein Säugling kann von einem Unwohlsein berichten, welches es gerade fühlt oder es kann durch heftiges Weinen von einem Erlebnis erzählen welches es noch verarbeiten muss. Nicht immer wissen wir warum ein Baby weint aber wir können einen Umgang mit dem Weinen finden, bei dem der Säugling sich auch in einer emotionalen Krise von der Vertrauensperson gut gehalten fühlt.

Gerne kannst du dich per Mail oder telefonisch bei uns melden und wir schauen gemeinsam was das Richtige für dich und deine Familie ist.

Zu merken, dass es auch anderen Eltern ähnlich geht und die dahinterliegenden Bedürfnisse der Säuglinge kennenzulernen kann helfen entspannter und bei sich zu bleiben, die Beziehung zum Baby zu vertiefen und den gemeinsamen Alltag freudvoll zu erleben.

Viele Mütter leben heute isoliert und es fehlt ein produkiver Austausch um sich den Alltag zu überdenken, adaptien und erleichtern zu können. Am Anfang hat mir die Betreuung der Hebamme zuhause viel mit dem Unsicherheiten bei der Versorgung eines Neugeborenen geholfen, wodurch mein Sohn, sein Vater und ich die Anfangszeit entspannt genießen konnten. Als die ersten abendlichen Weinphasen begannen waren ich und mein Mann zum ersten Mal richtig verunsichert. Glücklicherweise kam ich zu dieser Zeit in Kontakt mit Valerie. Sie half mir dabei Ich konnte das Weinen viel mehr als ein Mitteilen sehen zu können. Der Inhalt einer Solchen Mitteilung kann der Wunsch nach der befriedigung eines Bedürfnisse, der Ausdruck von Physischen oder Emotionalen Unbehagen sein. Einen Teil dieser Zustände können wir Erwachsene verändern und Bedürfnisse befriedigen jedoch nicht alle. Wenn das Kind satt ist, eine trockene Windel hat, es ihm nicht zu heiß oder zu kalt ist aber möglicherweise Bauchweh oder Zahnschmerzen sind die Möglichkeiten dem Kind diesen Schmerz zu nehmen eingeschränkt. Wir können die Schmerzen etwas linfmdern und wir können die Kinder emotional Begleiten. Zu Akzeptieren das wir Eltern nicht vor allem unangenehmen bewahren können ist schwierig und wichtig. Ein bedeutender Schritt für das Selbstbewusstsein im Umgang mit meinem Kind war für mich der erste Besuch in der Babaygruppe. Ich war spät dran und war gestresst. Ich versuchte alles so ruhig wie möglich mit meinem Sohn Vincent zu machen doch es war unser erster Ausflug zu zweit. Als wir in der Gruppe ankamen gab es eine Vorstellungsrunde und die Geburtsgeschichten der anderen beiden Frauen berührten mich sehr. Nach kurzer Zeit wurde Vincent unruhig in meinem Arm, ich versuchte ihn zu stillen doch durch sein hastiges Trinken verschluckt er sich und musste aufstoßen. Das wiederholte sich und er wurde zunehmend frustrierte und unruhiger und ich zunehmend verunsichert. Wir waren hier in einer Gruppe in welcher geredet werden können sollte und mein Kind war so laut das ich niemanden mehr hörte und möglicherweise beunruhigte es auch die anderen Kinder. Ich wollte den Raum verlassen. Valarie hielt mich auf und erklärte mir, daß es dazu gehörte das oft ein Kind weinte und das wenn ich möchte sie mir gleich zeigen konnte wie ich ihn gut dabei begleiten könnte. Vincent war bald fertig mit dem erzählen/weinen und lächelte mich danach erleichtert an. Diese Erfahrung gab mir sehr viel Sicherheit im Umgang mit meinem Sohn und im Auftreten in der Öffentlichkeit. Weinen gehört zum Leben dazu und ist kein Grund sich deshalb im Haus zu verstecken..

Kinder entwickeln sich und es kommen ständig neue Fragen dazu. Ich genieße es die Möglichkeit mir Vorausgewählte Literatur ausborgen zu können in der Gruppe. Besonders wichtig ist für mich Austausch welcher es mir ermöglicht mein Handeln im Alltag mit meinem Kind zu überdenken und möglicher Weise zu bemerken dass meine Verhaltensweisen oder mein Umgang mit dem Kind in eine Richtung oder führt, welche ich nicht möchte. Außerdem ist es interessant zu hören welche Situationen Mütter älterer Kinder als herausfordernd erleben und dadurch möglicherweise eine Ahnung zu haben was als nächstes auf mich zu kommt.

 

Meine Stillbeziehung hat zugegebenerweise nicht sonderlich romantisch begonnen – im Krankenhaus sagte man mir, ohne Stillhütchen würde ich es nicht schaffen, ich kam mir vor wie eine Milchkuh und als mein Sohn beim Trinken immer häufiger meinen Busen anschrie, pumpte ich kurzerhand ab und gab ihm die Muttermilch aus der Flasche!

Irgendwann und ohne es zu merken, lief es dann aber plötzlich – und es lief gut!

Wir stillten viel, nach Bedarf und zu jedem Anlass! Da mein Sohn zudem Essen in breiförmiger Form komplett verweigerte und von Beginn an Finger Food und davon nicht sonderlich reichlich essen wollte, fühlte ich mich mit dem Stillen zusätzlich versichert: Er ist gut versorgt!

Nach dem ersten Geburtstag meines Sohnes wurden die Abstill-Stimmen rund um mich immer lauter: Wie lang noch? Tut ihm das noch gut? Ist er nicht zu groß? Vor allem mein Partner wartete sehnsüchtig darauf, seinen Sohn “gleichberechtigt versorgen” zu können. 

Und ich? Stillte meinen Sohn weiterhin intensiv und häufig und nach Bedarf und zu jedem Anlass. Mit dem Unterschied, dass es sich zunehmend auch immer wieder übergriffig anfühlte – wenn er das T-Shirt selbstständig runterzog oder beim nächtlichen Dauernuckeln. Eingestanden habe ich mir das freilich nicht! Vor allem die Nächte wurden immer anstrengender, je älter er wurde. Zum Schluss hin wachte er alle 10-20 Minuten auf und wollte stillen. Da wir im Familienbett schliefen, schien mir das nicht problematisch, allerdings fand ich keinen erholsamen Schlaf mehr. Was ich jedoch fand: allerhand Gründe und “Ausreden” ihn weiter zu stillen! Der bevorstehende Flug, seine gute Gesundheit, sein Nähebedürfnis, das offensichtlich nicht anders gestillt werden konnte…

An einem Vormittag im Spielraum ermutigte mich Valerie, meinen Sohn nicht zu stillen, als er nach einem schreckhaften Moment weinend zu mir kam. Sie blieb neben mir, als ich es “aushielt” ihn weinend im Arm zu haben, ohne ihm die Brust anzubieten. Er beruhigte sich und spielte weiter.

Am Heimweg brach ich in Tränen aus und diese Traurigkeit sollte länger nicht vergehen und dennoch: ich stellte mir so wichtige Fragen: War er es, der noch stillen wollte oder war ich es, die nicht loslassen konnte? Ich hatte mir diese Frage zuvor nicht gestellt, da ich immer davon ausging, dass ich das alles für meinen Sohn tat.Ich bot ihm nun die Brust nicht mehr an und: er kam nicht mehr von selbst! Ich wusste also: Ich darf traurig sein! Es war GROSSE Trauer die ich empfand. Ich wollte nicht, dass diese Zeit vorbei war! Ich war wehmütig und wahnsinnig ängstlich zu gleich! Würde ich ihn gut versorgen können?!

Aber es war klar: ICH war traurig, mein Sohn war bereit für den neuen Weg!

Mein 13 Monate alter Sohn und ich stillten binnen 2 Tagen ab und führen seither eine wundervolle, neue Beziehung! Mein Sohn kommt nun in meine Arme oder meinen Schoß, um sich seine Ration Zuneigung abzuholen und schläft, außer es geht ihm schlecht, mit größter Freude in seinem neuen Floorbed.

Ich bin sehr dankbar für diesen Anstoß, den ich im Spielraum bekommen habe und dass Valerie mich dabei wertschätzend und nicht wertend unterstützt hat!

 

Anfrage zu den Säuglingsgruppen

Gerne kannst du dich per Mail oder telefonisch bei uns melden und wir schauen gemeinsam was das Richtige für dich und deine Familie ist.

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Oberösterreich *
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Wir bieten EntfaltungsSpielRaum Gruppen im Raum Oberösterreich und Niederöstereich an.

Eltern mit ihren Kindern kommen aus allen Ecken NÖ (Krems, Gföhl, Tulln, Loosdorf, Traismauer, Herzogenburg, Neulengbach und St.Pölten), OÖ (Eferding, Feldkirchen an der Donau, Walding, Ottensheim, Rohrbach, Linz) und Wien zu unseren Gruppen.

Sehr freuen wir uns darüber, dass Eltern keine Fahrt zu lange ist, um zu unseren Pferdecamps und zur Elternbegleitung zu kommen.