Elternbegleitung

Elternbegleitung

Unser Angebot:

  • Vorbereitung auf das Elternsein
  • Begleitung im Alltag mit Kindern

Sowohl in unseren Räumlichkeiten als auch in Form eines Hausbesuches, Telefon oder Videokonferenz.

Per Telefon oder Video kann meistens auch recht kurzfristig ein Termin vereinbart werden. 

Wenn an einem Tag etwas passiert ist, was dich sehr gefordert oder überfordert hat und du dich am Abend sehr erschöpft und verunsichert fühlst kann ein spontanes Gespräch große Erleichterung bringen.

Ihr bekommt ein Kind und hast viele Fragen dazu wie es sein wird, wenn das Baby da ist? 

  • Was braucht ein Baby um sich wohl und geborgen zu fühlen?
  • Was verunsichert und überfordert es?
  • Wie kann ich eine sichere Bindung zu meinem Kind aufbauen und erhalten?
  • Welche Aufgabe habe ich als Mutter oder Vater wenn mein Baby heftige Emotionen zeigt?
  • Wie funktioniert das eigentlich mit dem Wickeln und Stillen?

Die erste Zeit als Familie ist zauberhaft und bewegend.
Viele von uns haben die Vorstellung, dass wir als Eltern vom ersten Moment an instinktiv wissen, was das Richtige ist für unser Baby.

Wenn das Baby dann da ist und wir nicht immer sofort wissen was es braucht fühlen wir uns schnell verunsichert und beginnen an uns zu zweifeln.
Auch die vielen verschiedenen Ratgeber und Ratschläge können zu Verunsicherung führen.

Es beruhigt diese und ähnliche Fragen schon vor der Geburt mit einer Vertrauensperson zu besprechen um Sicherheit und Klarheit für euren Weg zu finden.

Hierfür bieten wir Einzelbegleitung sowie den Workshop Achsam von Anfang für werdende Eltern als individuelle, stärkende Vorbereitung auf das Elternsein an.

Begleitung im Alltag mit Kindern

Immer wieder im Leben mit Kindern kommen Phasen, entwicklungsbedingt oder durch äußere Einflüsse, in denen wir uns verunsichert fühlen und nicht mehr wissen was jetzt eigentlich das Richtige ist.  

  • Mein Kind hört nicht auf zu weinen, mein Kind lässt sich nicht beruhigen
  • Immer wenn ich mein Kind ablegen möchte fängt es zu weinen an
  • Mein Baby möchte immer nur bei mir sein und lässt sich von niemand anderem schlafen legen
  • Was soll ich tun wenn mein Baby die ganze Nacht an der Brust nuckeln möchte?
  • Mein Baby möchte immer nur getragen werden
  • Mein älteres Kind ärgert das Neugeborene
  • Mein Älteres braucht mich immer gerade dann wenn ich das Kleine wickel oder stille

Vieles was uns sehr anstrengt und manchmal ausweglos erschein, lässt sich ändern und neu gestalten.
Wir möchten euch dabei unterstützen wieder eure Sicherheit und Kraft zurückzubekommen wenn euer Weg gerade schwierig ist.
Gerne in Form von Einzelbegleitung oder bei unserem Workshop Erden und Entfalten – Mein Kind mit Klarheit und Achtsamkeit durchs Leben begleite.

Gerne kannst du dich per Mail oder telefonisch bei uns melden und wir schauen gemeinsam was das Richtige für dich und deine Familie ist.

Ein Gespräch kann helfen neue Perspektiven zu finden, die Bedürfnisse der Kinder besser zu verstehen und herauszufinden was mir selbst für meine Familie und meine Kinder wichtig ist.

Als uns Valerie im Sommer 2012 besuchte, war meine erste Enkelin 7 Monate alt. Bis zu diesem Zeitpunkt, hatten ihre Eltern fast alles getan, damit sie nicht weint: sie herumgetragen, Musik vorgespielt, gesungen, geschaukelt, abgelenkt, gestillt und dergleichen mehr. In der Nacht wachte sie oft auf und weinte. Als uns Valerie die wichtige Funktion des Weinens erklärte, ließ ich meine Enkelin – unter den fachkundigen Anweisungen von Valerie – erstmals in meinen Armen weinen. Ehrlich gesagt, es war schon eine Herausforderung: sie bäumte sich auf, strampelte, schlug um sich, schrie aus Leibeskräften, schwitzte und ich war mir wirklich nicht sicher, ob ich das Richtige tat und ob ich das durchhalten würde. Die Erklärungen von Valerie waren für mich aber so nachvollziehbar und einleuchtend gewesen, dass ich beschlossen hatte, mich darauf einzulassen. Schließlich wurde das Weinen weniger und schwächer und nach mehreren phasenweisen Aufschluchzern, schlief meine Enkelin endlich ein. Ihr Gesichtsausdruck war so friedlich und entspannt, dass ich nun keine Zweifel mehr hatte, dass ihr das Weinen gutgetan hatte. Außerdem wachte sie in dieser Nacht nur einmal kurz auf. Seitdem hat sie immer wieder in meinen Armen und auch in den Armen ihrer Eltern weinen dürfen. Nun ist sie schon 5 Jahre alt und das Weinenlassen ist eine Selbstverständlichkeit geworden: Ich nehme sie auf den Schoß, halte sie in meinen Armen und warte, bis alle Tränen geweint sind. Am meisten begeistert mich am Weinenlassen, dass ich keine inkompetente Oma bin, die es nicht schafft, ihr Enkelkind zu beruhigen, sondern ganz im Gegenteil, dass durch mein aufmerksames Dasein das Kind genau das bekommt, was es braucht. Das fühlt sich echt gut und entspannend an! Danke Valerie, dass du dein Wissen weitergegeben hast – es hat unser Zusammenleben bereichert!

Zwar habe ich schon länger von den Vorteilen eines Gitters gehört, hab aber eher immer gezögert mir eines anzuschaffen. Ich müsste es irgendwie doch auch so schaffen können. Bin ja nicht die Einzige mit zwei Kindern, oder?

So war ich dann immer eher nervös als entspannt mit den Kindern, da die Ältere (3 Jahre) öfters den Jüngeren von Beginn an kratzte, biss und gröber anfasste. Ich war immer auf der Hut, es könnte ja was passieren…und es waren dann auch immer die magischen Momente in denen ich mich umdrehte, wegging oder abgelenkt war, wo dann etwas passierte. Ich war immer zu spät dran, das störte mich sehr.

Da das Grobsein immer wieder Thema war, also eigentlich meine Wut darüber die Situation wieder nicht richtig eingeschätzt zu haben, stellte ich mir dann doch ein Gitter auf. Genau an den Platz wo der Jüngere sowieso seinen Ort im Wohnzimmer hatte. Ich musste also nichts groß umräumen oder Spielfläche verwenden.

Anfangs war mein Partner irritiert und hatte die neue Anschaffung Gefängnis genannt. Das wiederum brachte auch uns Eltern zum Reden und Nachdenken. Einen geschützten Raum, wo man nicht abgelenkt wird, hätten wir als Kinder auch sehr gerne gehabt. Quasi ein Studierzimmer, das zentral im Geschehen liegt. Wow

Und ich muss sagen, ich habe sofort Veränderungen festgestellt, seit wir das Gitter in Verwendung haben. Es hätte auch sicher schon viel früher für mehr Entspannung gesorgt.

Natürlich will die Ältere manchmal selbstständig hineingehen oder sie versucht über das Gitter zu kraxeln um zum Bruder zu gelangen, aber ich kann das registrieren! Auch wenn ich gerade mit dem Rücken zu ihnen stehe. Ganz einfach kann ich mich umdrehen und ihnen meine vollste Aufmerksamkeit schenken. Es kommt garnicht soweit, dass wer zu Schaden kommt. Manchmal stellt sie sich sogar ans Gitter und beobachtet den Kleineren für längere Zeit, was früher nicht war. Oder ich werde angesprochen “Mama, ich will reingehen”. Das gibt mir ebenfalls die Möglichkeit dabei zu sein. Wir können dann auch, wenn es passt, auch alle zusammen im Gitter sein.

Und andersrum habe ich das Gefühl, dass sich der Jüngere sehr wohl drinnen fühlt, geschützt und in Sicherheit. Wenn jemand zu ihm kommen möchte, kann er sich schon darauf einstellen und wird nicht aus heiteren Himmel herausgerissen. Jeder kann das Gitter benützen, wenn es frei ist, es ist nicht nur dem Jüngsten vorbehalten. Bin schon gespannt, wie es bespielt wird.

Es bleibt also sicher länger bei uns stehen.

Anfrage zur Elternbegleitung

Termine nach Vereinbarung

Preis/Stunde 40 Euro

Bei Hausbesuchen kommt noch eine Fahrtkostenpauschale von 10 Euro dazu

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